Welcher Wohnwagen passt zu uns: Dein Zuhause auf Rädern finden
Die Wahl des richtigen Wohnwagens ist der erste Schritt zu unvergesslichen Abenteuern. Das perfekte Nest für uns, unsere Fellnasen und unsereReisebedürfnisse zu finden. Lass uns gemeinsam den Traum vom mobilen Zuhause verwirklichen!

Abenteuerlust trifft Gemütlichkeit: Dein Reisetyp entscheidet
Nach vielen Jahren Camping-Erfahrung war für uns irgendwann klar: Es wird Zeit für ein neues Kapitel.
Ein Wohnwagen sollte es werden, da man mit dem normalen Führerschein Klasse B auch einen Wohnwagen fahren darf.
Aber schnell wurde auch klar: Die eigentliche Frage ist nicht ob, sondern welcher.
Und wer einmal anfängt, sich mit Wohnwagen zu beschäftigen, merkt ziemlich schnell, dass man plötzlich in einer Welt aus Grundrissen, Gewichten und endlosen Vergleichstabellen landet.

Die erste Idee: gebraucht kaufen oder neu starten?
Am Anfang haben wir tatsächlich darüber nachgedacht, einen gebrauchten Wohnwagen zu kaufen und ihn selbst umzubauen.
Der Gedanke hatte definitiv seinen Reiz: selbst gestalten, alles nach unseren Vorstellungen anpassen und Stück für Stück etwas Eigenes erschaffen. Aber je tiefer wir eingestiegen sind, desto klarer wurde:
Gute gebrauchte Wohnwagen sind heutzutage auch nicht mehr wirklich günstig.
Wenn man dann noch Umbauten, Material und mögliche Überraschungen einrechnet, war der Abstand zu einem Neufahrzeug plötzlich gar nicht mehr so groß.
Und ein Neuwagen bringt eben auch Vorteile mit:
Garantie. Keine versteckten Baustellen.
Das war am Ende ziemlich überzeugend.
Also ging es für uns nach Düsseldorf zur Messe.
Dort haben wir uns verschiedene Hersteller und unzählige Grundrisse angeschaut.
Anfangs hatten wir einen Favoriten im Kopf: klassischer Aufbau mit Bett im Bug, Küche rechts und Sitzgruppe im Heck.
Klang gut.
Bis wir angefangen haben, wirklich darüber nachzudenken.
Denn ein Punkt war für uns absolut entscheidend: Platz.
Und zwar nicht nur irgendwie Platz, sondern wirklich Raum zum Leben.
Gerade mit unseren Hunden war uns wichtig, dass wir uns nicht ständig aus dem Weg gehen müssen.
Wer schon einmal mit mehreren Personen (und Hunden) auf engem Raum im Wohnwagen unterwegs war, weiß, wie schnell „gemütlich“ in „organisiertes Chaos“ umschlagen kann.
Genau das wollten wir vermeiden.

Und dann kam der LMC e:dero 400 C
Und dann standen wir plötzlich im LMC e:dero 400 C.
Und hatten beide ziemlich schnell dieses Gefühl:
Der ist es.
Der Grundriss ist offen, hell und überraschend großzügig.
Fast wie ein kleiner Tanzsaal auf Rädern.
Vor allem die Bewegungsfreiheit in der Mitte hat uns sofort überzeugt.
Und noch etwas war wichtig: Wir kommen vom Zelt und hatten bereits vieles an Ausstattung.
Wir wollten keinen Wohnwagen, der uns vorgibt, wie wir zu leben haben.
Sondern einen, der sich an uns anpasst.
Der e:dero hat genau das geschafft.
Ein Zuhause, das wir selbst gestalten können
Was mir besonders wichtig war: die Gestaltungsmöglichkeiten.
Der Innenraum ist hell, schlicht und modern gehalten.
Perfekt als Basis, um ihn in etwas Eigenes zu verwandeln.
Während unser Zuhause eher im Industrial-Stil eingerichtet ist, wollte ich im Wohnwagen bewusst etwas anderes schaffen:
Wärmer.
Weicher.
Gemütlicher.
Ein echter Rückzugsort.
Also begann schon vor der Abholung das große Planen.
Und natürlich auch das Shoppen.
Unser Umbau – vom Wohnwagen zum Zuhause
Als wir den Wohnwagen abgeholt haben, war ich ehrlich gesagt ungefähr so aufgeregt wie ein Kind an Weihnachten.
Und kaum stand er bei uns, ging es auch schon los.
Nach und nach zog ein:
- 3D-Klebefliesen fürs Bad
- runder Spiegel
- Pendelleuchten
- USB-Ladelampen mit Magnetfunktion
- Klemmregal
- IKEA-Stoffboxen
- Kissen und Gardinen
- und jede Menge Deko
Drei Tage später konnte ich es dann nicht mehr abwarten und habe direkt angefangen umzubauen.
Bad neu gestaltet, Spiegel montiert, Licht installiert, Klemmregal eingerichtet.
Und plötzlich war es nicht mehr nur ein Wohnwagen.
Es war unser Wohnwagen.
Ein wichtiges Upgrade: die Dachklimaanlage
Ein weiteres Upgrade stand für uns von Anfang an fest:
Eine Dachklimaanlage.
Und das hat einen sehr konkreten Grund.
Wir haben in der Vergangenheit erlebt, wie brutal Camping im Sommer sein kann.
Ein Urlaub in Osten Deutschlands ist uns dabei besonders im Kopf geblieben.
Dort gab es kaum Schatten.
Und schon morgens gegen neun Uhr wurde es im Zelt unerträglich heiß.
Gefühlt hatte man da bereits 40 Grad im Innenraum.
Für uns war das anstrengend.
Für die Hunde noch mehr.
Der See war außerdem nicht direkt erreichbar – zu Fuß etwa eine Stunde, mit dem Auto nicht möglich.
Das war ehrlich gesagt alles andere als entspannt.
Diese Erfahrung hat uns sehr deutlich gezeigt, wie wichtig ein kühler Rückzugsort ist.
Deshalb war klar: Im Wohnwagen brauchen wir eine Möglichkeit, die Temperatur aktiv zu steuern.
Und genau das macht die Dachklimaanlage jetzt möglich.
Wenn es draußen zu heiß wird, können die Hunde einfach rein.
Sie legen sich aufs Bett, strecken sich aus und genießen die kühle Luft, die durch den Wohnwagen zieht.
Und ganz ehrlich: Sie wirken dabei ziemlich zufrieden.
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